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Doping
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Jeder weiß dass es auch beim Radsport Doping Fälle gibt. Der erste Dopingtest wurde 1966 in Bordeaux durchgeführt. Der Dopingtest wurde so durchgeführt, dass zwei Ärzte die Radfahrer auf Einstiche kontrollierten und dazu noch Urinproben von Ihnen nahmen. Jedoch gefiel dies nicht den Fahrern, denn schon am darauf folgenden Tag kam es zu einer Protestaktion. Dies sah so aus, dass die Teilnehmer die ersten Meter der Etappe ihre Fahrräder schoben. Das erste Doping Todesopfer gab es 1967 bei der Tour. Tim Simpson verstarb bei der Etappe auf den Mount Ventoux nach dem er Amphetamine eingenommen hatte. 1998 durchfuhr den Radsport eine Glaubwürdigkeitskrise, dies geschah während der Tour de France. An dieser Glaubenswürdigkeitskrise war das Team Festina schuld. Die sogenannte Festina- Affäre war eine systematisch, flächendeckende Dopingpraxis. Kurz Erklärt, bei dem Betreuer Willy Voet fand man eine große Menge an nicht erlaubten Substanzen, überwiegend war es Erythropoetin. Dies zeigte, dass die Fahrer von Festina nie getestet wurden oder es andere Möglichkeiten gab, denn es wurde nie ein Fahrer des Teams Festina positiv getestet worden. Schließlich kam es bei dem Team Festina und TVM zum Ausschluss und sie durften nicht weiter teilnehmen. Auch die spanischen Teams zogen sich aus der Tour de France zurück, aus Protest gegen die Ermittlungsmethoden der Franzosen. So gewann 1998 der Fahrer Marco Pantani die Tour de France. Jedoch nur ein Jahr später wurde er selbst positiv getestet bei der Giro d´Italia und wurde darauf hin ausgeschlossen.

Die Festina- Affäre war jedoch nur ein vorläufiger Höhepunkt des Dopingmissbrauchs während der Tour de France. Der Fahrer Jaques Anquetil, fünffacher Sieger der Tour de France, verweigerte jede Dopingprobe. Mit der Begründung, dass man seine Leistungen nicht nur durch Mineralwasser erreichen könne. Selbst in den Jahren 1970 und 1980 wurden wiederholte Teilnehmer positiv getestet, unter diesen Fahrern waren auch die Toursieger Felice Gimondi, Joop Zoetemelk, Pedro Delgado und Laurent Fignon.

Auch im Jahr 2006 wurden neue Doping Fälle bekannt. Die spanischen Behörden hatten eine Liste mit 58 Verdächtigen öffentlich gemacht. Unter diese Teilnehmer fiel unter anderem Jan Ullrich, Ivan Basso, Francisco Mancebo, Joseba Beloki und Oscar Sevilla. Diese Teilnehmer und noch andere wurden sofort von der Tour de France ausgeschlossen, noch bevor sie begann. Dies hatte zur Folge, dass einige Teams kleiner starten mussten oder sogar gar nicht starteten, weil man die Teilnehmer nicht ersetzte. Aber auch nach der Tour gab es weitere Skandale. Der Gesamtsieger Floyd Landis wurde positiv auf Testosteron getestet. Auch die B- Probe war positiv. Darauf hin wurde er mit sofortiger Wirkung aus seinem Team entlassen und man erkannte seinen Titel 2007 ab. Somit rutschte Oscar Pereiro Sio nach und war somit neuer Gesamtsieger. Dies geschah zum ersten Mal in der Geschichte, dass einem Teilnehmer nachträglich ein Titel anerkannt wurde.

Auch die Tour de France 2007 beherrschte das Thema Doping. Darauf hin brachen ARD und ZDF ihre Liveübertragungen ab. Auch im Jahr 2008 hörten die Doping Fälle nicht auf und man testete da sogar die eingefrorenen Proben nach und es wurden weitere Dopingfälle gefunden. Darauf hin beschlossen die Sender ARD und ZDF die Übertragungen komplett einzustellen und nicht mehr zu senden. Und die Dopingfälle nehmen kein Ende. Auch Im Tour Jahr 2009 gab es schon wieder Dopingfälle und das nur drei Tage vor Beginn der Tour de France. Des Dopings überführt wurde der Niederländer Thomas Dekker. Und auch die nächsten Jahre wird Doping wieder ein Fall sein.

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